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MbM

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MbM ist kein perpetuum mobile, es lebt, wenn Menschen lebendig sind - und bleiben.

Reinigungskräfte einer Stadt etwa pflegten sich vor Arbeitsbeginn zu treffen und den Arbeitstag mit Musik anzugehen. Auf deren Wunsch habe ich drei Musiknummern zusammengestellt: eine flotte Nummer zu Beginn, eine schwungvolle Nummer im 6/8-Takt und abschließend eine langsame.

 


Achtung:

MbM funktioniert nur, wenn die Mitarbeiterschaft noch nicht innerlich gekündigt hat und das Betriebsklima so gut ist, daß dieser Maßnahme nicht mit Mißtrauen begegnet wird.


 

Ansatz

Inhaltliche Ausrichtung

Gemeinsame Bewegungspausen sollten als Zeitoasen dienen, um wieder seine Batterien aufladen zu können, Rituale der Entspannung und Erholung und Förderung des Teamgeists.

Im Vordergrund stehen Bewegungsübungen als Vehikel zur Verbesserung der "emotionalen Ergonomie" - und keine Rückenschule !  Auf dieser Basis ist eine sinnvolle Qualifizierung von MitarbeiterInnen innerhalb zweitägiger Schulungen sinnvoll.

Zielsetzung

MitarbeiterInnen wissen, welche Belastungen wann auftreten. Sie sprechen die gleiche "Sprache" wie ihre Kollegen, sind immer da und können permanent eine Erinnerungs- und Motivierungsfunktion übernehmen.

TeilnehmerInnen an MbM-Seminaren sollen dazu befähigt und motiviert werden, auf die jeweiligen Konstellationen in ihrer Firma angepasst (Erfordernisse, Mitarbeiterbedürfnisse, zeitliche und räumliche Voraussetzungen) ihre KollegInnen in ihrem Bewegungsengagement zu unterstützen.

Zielgruppen

  1. Interessierte MitarbeiterInnen mit hohem Anteil an Bildschirmarbeit

  2. MitarbeiterInnen aus relativ homogenen Arbeitsbereichen

  3. Sicherheitsvertrauenspersonen und Belegschaftsvertreter

MbM ist bislang nur größeren Firmen (mit verschiedenen Teams oder Filialen, bzw. Abteilungen) vorbehalten gewesen. Sinn machen auch MbM-Kurse für Vorarbeiter von Bauhöfen, für Kleinunternehmer (Friseure, Fleischer, Tischler,..).

Organisation

  • Seminarraum mit Beamer und Flipchart
  • Sitzkreis
  • max. 15 Teilnehmerinnen

Zeitrahmen

Zwei Tage und (im Idealfall) ein halbtägiges Follow up nach ca. drei Monaten:

Am ersten Tag lernen die TeilnehmerInnen Maßnahmen und Übungen kennen, am zweiten Tag werden diese eingeübt und gefestigt, bzw. ergänzt bzw. die konkrete weitere Vorgangsweise erarbeitet.

Im betrieblichen Alltag geben die TeilnehmerInnen Tipps weiter, machen mit ihren KollegInnen Übungen.

Das Follow dient vordergründig dem Erfahrungsaustausch, der Wiederholung und Festigung bzw. der Ergänzung durch neue Inhalte. Die Aussicht auf das Follow up motiviert die TeilnehmerInnen an den ersten beiden Tagen um eine Umsetzung besorgt zu sein.

Die Umsetzung

Die Umsetzung erfolgt je nach betrieblichen Möglichkeiten und individuellen Stärken der MultiplikatorInnen völlig unterschiedlich: So haben MitarbeiterInnen im Back office andere Möglichkeiten wie solche mit Kundenverkehr, Produktionsbetriebe mit Akkord oder großräumig agierende Arbeiter.

Manchmal stehen individuelle Kurzpausenübungen im Vordergrund, manchmal Ausgleichsübungen im Team. In manchen Bereichen werden kreislaufbelebende Übungen durchgeführt, in manchen entspannende. Die einen machen Übungen zum "Anturnen" nach der Mittagspause, andere als Einstimmung zu Arbeitsbeginn bzw. bei Schichtwechsel.

Erfolgsfaktoren

  • die Unternehmensleitung hat ganz konkrete Vorstellungen , wie MbM umgesetzt werden kann und diese auch in Angriff nimmt.
  • Mitarbeiter Interesse haben, an so einer Ausbildung teilzunehmen.
  • Betrieb ist bereit im Bedarfsfall noch flankierende Maßnahmen zu durchzuführen.
  • der Betrieb stellt ausreichend zeitliche Ressourcen zur Umsetzung bereit und signalisiert den TeilnehmerInnen seine Unterstützung .
  • die Führungskräfte sind vorinformiert, bzw. es wirdmit ihnen abgeklärt, wie sie die MbM-TeilnehmerInnen unterstützen werden
  • im Idealfall werden eigene Plakate erstellt mit den Übungen (vielleicht sogar mit einem hochrangigen Vorgesetzten als Model ?), die in regelmäßigen Abständen ausgewechselt werden

Wie nachhaltig kann MbM sein ?

MbM lebt davon, daß Menschen in zwei Tagen so begeistert werden, daß sie bereit sind, aus ihrer bisherigen Rolle auszuscheren und ihre Kollegen zu mehr Bewegung zu motivieren. Dazu braucht man Motivationstrainer mit spezifischem Know how.

Ich kenne (mehr als) eine konkrete Abteilung, die seit 1996 täglich MbM-Ausgleichsübungen machen...

Wie kam es zu MbM ?

MbM war 1994 als Tochter des AUVA-Projekts BIB ursprünglich bewegungspädagogisch/psychologisch ausgerichtet.

MbM verdankte seinen Erfolg  dem Engagement von Elfriede Kiesewetter und Claudia Ratzenböck, die im Auftrag der OÖ-GKK  und dem UVD Linz der AUVA bereits ab 1995 in Oberösterreich partnerschaftlich die Realisierung vorantrieben und u.a. mehrere Module zur Nachhaltigkeit (Newsletter, MbM-Absolvententreffen, Folder) entwickelten. Als einziger MbM-Leiter hatte ich in den folgenden 10 Jahren Gelegenheit, das Programm zu verfeinern..

Die Entwicklung

Seit 2006 wird unter diesen Namen eines der beiden offiziellen BGF-Bewegungstools (neben Gestalten und Bewegen) österreichweit von den Sozialversicherungsträgern angeboten.

Das offizielle Bewegungstool MbM orientiert sich an den klassischen Rückenschulthemen und richtet sich in erster Linie an MitarbeiterInnen aus vorwiegend sitzenden Berufen, die in zwei Tagen soweit befähigt werden sollen, ihren KollegInnen Kräftigungs-, Beweglichkeits- und Entspannungsübungen weitergeben zu können.

In seiner jetzigen Konzeption ist es meiner Ansicht nach unter die Rubrik "Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz" einzuordnen, ähnlich wie "Nordic Walking" und Rückengymnastik. Mit dem Unterschied, daß sich TeilnehmerInnen an den letztgenannten Angeboten nicht explizit ermächtigt fühlen als Instruktoren andere Kollegen zu betreuen.

Leider gibt es meines Wissens für MbM weder eine "Train the trainer Ausbildung" noch MbM-Anbieter-Treffen. Damit auch keinen systematischen Erfahrungsaustausch oder eine Evaluation aus der man Nutzen eine Produktverbesserung ziehen könnte.

 


Sichern Sie sich den größten Erfahrungsvorsprung und holen Sie sich Informationen aus erster Hand: paul@scheibenpflug.at, 0650 44 010 13. 


FAQ's

Was sollte MbM von einem traditionellen Rückenschulausbildung unterscheiden ?

Warum ein Multiplikatorenkonzept ?

Warum ein Follow up ?

Wer sollte an MbM teilnehmen ?

Wie wird MbM umgesetzt ?

Was sollte vor, begleitend und nach dem Kurs passieren ?

Wie nachhaltig kann MbM sein ?

Wie kam es zu MbM ?


Denn wer zur Quelle gehen kann, geht nicht zum Wassertopf !

Leonardo da Vinci


Es reicht nicht, zu wissen, wie es gut gehen könnte, man sollte auch wissen, was alles schief gehen kann...

... und das lehrt einem nur die Erfahrung !


Abgrenzung zu Rückenschulen:

Aufzählung
erholsam
ausgerichtet
energieaufladend
Teamgeist fördernd
auf die spezifischen Arbeitsbedingungen Bezug nehmend

Literaturtipp:

Hintergründe über Wirkweise von MbM in der Diplomarbeit  von der AUVA-Arbeitspsychologin Mag. Brigitte-Cornelia EDER

www.unet.univie.ac.at/~a9200843


Auszug bereits von mir betreuter Betriebe mit Schwerpunkt MbM

Aufzählung
AK Oberösterreich
AMS Niederösterreich
AUVA
BMD
BMW Steyr
Gebietskrankenkasse Oberösterreich
Gmundner Keramik
IAB Steyr
KH Weiz
KH Hainburg
MA Wien
MA Linz
MA Wels
Nycomed
ÖBB Infra
SAB Tours
Sozialversicherungsanstalt der Bauern Oberösterreich

 

         

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