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Bewegungstipp des Monats

Jänner 2012

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Licht dient nicht nur zum Wahrnehmen von Informationen, sondern beeinflusst auch das vegetative Nervensystem. Es steuert auch die Lebensfunktion des Körpers, z. B. Atmung, Verdauung, Hormonhaushalt.

Wahrnehmung, Konzentration und Aufmerksamkeit werden durch höhere Beleuchtungsstärken erhöht, Fehlerhäufigkeit, Ermüdung sowie Unfallhäufigkeit werden im Gegenzug gesenkt.

Tageslicht (empfehlenswert > 2500 Lux) hilft die innere Uhr des Menschen zu synchronisieren. In der Ergonomie wird auf einen Zusammenhang zwischen dem sogenannten Tageslichtquotienten (das Verhältnis der Beleuchtungsstärken im Rauminneren/und außen) und Gesundheitsproblemen hingewiesen und mindestens ein Verhältnis von 1:50 gefordert.

 

Mindestens 500 Lux werden für Bildschirmarbeitsplätze empfohlen. Bei größeren Beleuchtungsstärken kann man allerdings schärfer. Mit steigendem Alter macht es einen größeren Unterschied, ob man mit 900 Lux oder 500 Lux arbeitet. Bis zu 1500 Lux sollten im allgemeinen ausreichen problemlos am Bildschirm zu arbeiten bzw. zu lesen. Bei Arbeiten mit Papierdokumenten ist grundsätzlich von einem höheren Lichtbedarf auszugehen.

 

Augenbelastung gering halten

Größere Helligkeitsunterschiede im Bereich der Sehaufgabe erfordern eine ständige (ermüdende) Adaptation des Auges. Die Helligkeit sollte daher grundsätzlich, in Abhängigkeit der Beleuchtungsstärke und des Reflexionsgrades, keine zu großen Unterschiede aufweisen.

Wann ist eine erhöhe Beleuchtungsstärke sinnvoll ?

Bei älteren Menschen:

60 jährige benötigen bis zu 8 x mehr Lux als 25 jährige.

In Räumen mit unterschiedlichen Sehanforderungen oder Beschäftigten unterschiedlichen Alters müßten konsequenterweise Vorkehrungen für unterschiedliche Beleuchtungsstärken (etwa durch Zusatzleuchten) angeboten werden.

Zur Erhöhung der Sicherheit

Bei Helligkeitsunterschieden in benachbarten Bereichen (z. B. bei Toreinfahrten)

Helligkeitsunterschiede können auch ins Gegenteil wirken: lDurch erhöhte Blendung kann die Netzhaut so überreizt werden, dass das Erkennen von Gegenständen erschwert wird. Auch unabhängig von Erkrankungen verschlechtert sich Blendempfindlichkeit mit zunehmendem Alter. 

Zur Gesundheitserhaltung und Steigerung des Wohlbefindens

Insbesondere bei Tageslichtdefiziten. .

Kompensation von Alterungseffekten bei Leuchten

Im Laufe der Zeit verringert sich die Beleuchtungsstärke bei Leuchten (durch Alterung oder Verschmutzung) oft bis zu 40 %.

Damit die Beleuchtungsstärke nicht unter den sogenannten Wartungswert sinkt, sollten neue Leuchten auf das 1,25 bis 1,75 fache des erforderlichen Wartungswertes konzipiert werden..

Aufgabenbedingt notwendige Beleuchtungsstärken

  • bei kleineren Sehobjekten, z. B. in Elektronikwerkstätten,

  • bei kleineren Kontrasten, z. B. bei der Bearbeitung Materialien gleicher Farbe

  • bei kleineren Reflexionsgraden, z. B. beim Bearbeiten dunkler Werkstücke

  • oder auch bei kurzer Darbietungsdauer der kleinsten Sehobjekte, z.B. Qualitätskontrolle am wortwörtlich laufenden Band

 

 

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